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Letztes Update: 31.07.2010 |
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CME steht für Continuing Medical Education (ACCME und EACCME). Durch kontinuierliche Fortbildung soll Ärztinnen und Ärzten in Klinik und Praxis unter Berücksichtigung der wissenschaftlichen Erkenntnisse und neuer medizinischer Verfahren das zum Erhalt und zur Fortentwicklung der Kompetenz notwendige Wissen in der Medizin vermittelt werden.
Kontinuierliche Fortbildung ist berufsständisch und inzwischen auch gesetzlich durch das SGB V geregelt - für alle Ärzte in Deutschland (Bundesärztekammer). Dies gilt für die Klinik und Praxis, für GKV- und PKV-Ärzte. Auch die Apothekerschaft (ABDA und ADKA) ist bereits seit einigen Jahren in Deutschland berufspolitisch zur persönlichen Fortbildung verpflichtet. Nicht verpflichtet sind derzeit andere Angehörige der Heilberufe - noch nicht.
CME bedeutet eine herausragende Chance für Anbieter im Gesundheits-Markt, Ärztinnen und Ärzten durch klug geplante und ambitioniert umgesetzte Programme (a) einen sehr konkreten Nutzen zu bieten, und (b) auf diesem Wege die Basis für eine vertrauensvollere und nachhaltigere Kundenbindung zu legen.
Für Vertrieb und Kundenarbeit verantwortliche Manager – Pharma, Medizintechnik etc. – haben keine Wahl mehr: Sie müssen ihre Firmen und Geschäftseinheiten darauf ausrichten, dass das Spiel „netten Beisammenseins mit Ärzten“ endgültig vorbei ist. Insbesondere muss dieser Paradigmen-Wechsel auch von beteiligten Mitarbeitern im Außendienst, dem Regional-Management, aber auch den jeweils zentralen Kräften in Marketing & Medizin zukünftig so vollzogen werden, dass Markt- und Kundenarbeit neu definiert wird. |
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